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Spezifikationen

Spezifikationen

In diesem Abschnitt finden Sie kurze Zusammenfassungen zu den wichtigsten Spezifikationen im Sicherheitssektor. Die Zusammenfassungen beschreiben in einfachen Worten, was die jeweilige Spezifikation abdeckt und worum es sich handelt.

Zudem sehen Sie die Produkte des Reflexite-Produktsortiments, die nach diesen Spezifikationen zulässig sind.


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ECE-Regelung Nr. 104

ECE-R 104 ist eine Regelung zur Festlegung europaweit einheitlicher technischer Anforderungen für die Genehmigung von retroreflektierenden Markierungen für Fahrzeuge der Kategorien M, N und O (Busse, Lastkraftwagen und Anhänger).

Die Materialien werden in drei Klassen unterteilt:
Klasse „C“: Material für die Kontur-/Streifenmarkierung
Klasse „D“: Material für charakteristische Markierungen/Grafiken für eine kleinere Fläche
Klasse „E“: Material für charakteristische Markierungen/Grafiken für eine größere Fläche

Hinsichtlich der Reflektivität stellt Klasse „C“ den höchsten und Klasse „E“ den niedrigsten Wert dar.

Für Neuzulassungen sind Reflexfolien der Klasse „C“ gesetzlich vorgeschrieben.

In der ECE-Regelung Nr. 104 sind keine Angaben zur Anbringung der Markierungen auf den Fahrzeugen beinhaltet – Informationen hierzu, einschließlich Montageanforderungen, werden in Regelung Nr. 48 angeführt.

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ECE 70 und ECE 70-01

ECE-Regelung Nr. 70

Die von den Vereinten Nationen erlassene ECE-R 70 regelt die Genehmigung von Tafeln zur hinteren Kennzeichnung von LKW, Anhängern und Sattelschleppern. Diese Vorschrift definiert die spezifischen Anforderungen, die hintere Kennzeichnungstafeln erfüllen müssen, um das E-Homologationszeichen tragen zu dürfen. Dieses E-Genehmigungszeichen wird dem Hersteller von den zuständigen Behörden ausgestellt, wenn die Kennzeichnungstafeln den Bestimmungen der ECE-Regelung Nr. 70 entsprechen. 

ECE-Regelung Nr. 70-01

Um sicherzustellen, dass hintere Kennzeichnungstafeln noch höhere Anforderungen an Reflexion und Fahrzeugsichtbarkeit erfüllen, werden die Bestimmungen in dieser Änderung strenger gefasst. Änderung 01 führt diesbezüglich zwei Optionen an: Heckmarkierungstafeln mit retroreflektierenden und fluoreszierenden Materialien („RF“) oder hintere Kennzeichnungstafeln mit ausschließlich retroreflektierenden Bereichen („RR“).

Die dritte Generation, die sogenannte ECE-Regelung Nr. 70 Änderung 01, ist bereits in den meisten der in das ECE-System der Vereinten Nationen integrierten Länder verpflichtend. Hier werden die höchsten Qualitätsanforderungen an Retroreflexion und Sichtbarkeit gestellt, die sich heute im Bereich retroreflektierender Folientechnologien erzielen lassen. Produkte, die den Bestimmungen der ECE-Regelung Nr. 70 Änderung 01 entsprechen, garantieren in allen Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen ein Höchstmaß an Homogenität und Sicherheit.

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EN 469:2005

Diese Norm bezieht sich auf Schutzkleidung für die Feuerwehr, die bei der Brandbekämpfung in erster Linie als Schutz gegen Hitze und Flammen getragen wird.

Die Leistungsanforderungen für Kleidung nach diesem Standard betreffen:

  • Flammenausbreitung (getestet nach ISO 15025)
  • Konvektionswärme (getestet nach EN 367)
  • Strahlungswärme (getestet nach ISO 6942)
  • Wärmewiderstand (getestet nach ISO 17493:2000)
  • Wasserdichtigkeit, Maßbeständigkeit, Widerstand gegenüber Chemikalien

Die photometrischen Anforderungen an retroreflektierende Materialien entsprechen EN 471 Tabelle 5 (Stufe 2, Material mit einzelnen Eigenschaften, 330 Tabelle) oder Tabelle 7 (Material mit kombinierten Eigenschaften, 65 Tabelle). Während die Mindestfläche für retroreflektierende Materialien mit einzelnen Eigenschaften 0,13 m2 beträgt, liegt die sichtbare Mindestfläche bei fluoreszierendem Material oder Material mit kombinierten Eigenschaften bei 0,20 m2. Retroreflektierende Materialien müssen zudem einen Flammenausbreitungs- sowie einen  Hitzebeständigkeitstest bestehen. Nach letztgenanntem Test müssen die Produkte einen bestimmten Mindest-Retroreflexionswert aufweisen.

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EN ISO 20471 ersetzt EN 471

Was ist EN ISO 20471?

EN ISO 20471 für hochsichtbare Warnkleidung ist die Neufassung der bislang gültigen europäischen Norm EN 471. Gemäß Richtlinie 89/686/EWG ist durch diese Norm der Schutz von Personen, die direkt auf der Straße oder am Straßenrand Arbeiten verrichten, gesetzlich vorgeschrieben. Die Standards werden anhand von Risikobewertungen für diese Personengruppen festgelegt und definieren die Mindestanforderungen an hochsichtbare Warnkleidung, die das Erkennen der Anwesenheit von Personen ermöglicht, sowie die Prüfverfahren und Leistungsanforderungen an PSA für Situationen mit hohem Gefahrenpotential.

Was bedeutet das?

EN ISO 20471:2013 stellt die jüngste Überarbeitung der Norm dar und definiert den aktuell einzuhaltenden Standard. Alle EN-Normen werden – sofern dies erforderlich scheint – im Abstand von fünf Jahren überarbeitet. Die Norm EN 471 wurde erstmalig 1994 veröffentlicht. Seit diesem Zeitpunkt hat das European Technical Committee mehrere Änderungen der Norm eingefordert. Anlass für diese Aktualisierungen waren Anfragen von Prüfinstituten und Ausschussmitgliedern, die vor allem Änderungen in Bezug auf eine größere Designfreiheit betroffen haben. Nach ihrer Überarbeitung wurde die neue Norm im April 2004 offiziell eingeführt. Die Bezeichnung für die aktuelle Fassung der Norm EN 471 mit allen Ergänzungen und Änderungen lautet EN ISO 20471:2013.  

Welche Anforderungen werden in der Norm gestellt?

Die Leistungsanforderungen der Norm betreffen Materialfarben und Retroreflexion sowie die Platzierung und einzunehmende Mindestfläche der Materialien auf der Warnschutzkleidung.

Basierend auf drei unterschiedlichen Mindestflächen für retroreflektierendes Material, fluoreszierendes Material und/oder Material mit kombinierten Eigenschaften werden drei Bekleidungsklassen definiert.  Jede dieser drei Klassen bietet ein unterschiedliches Auffälligkeitsniveau, wobei Klasse 3 den höchsten Sichtbarkeitsgrad gegen die meisten im städtischen und ländlichen Umfeld anzutreffenden Hintergründe bei Tageslicht wie auch bei Nacht darstellt.

Anwender sollten die erforderliche Leistungsklasse anhand einer Risikobewertung des Ortes/der Situation auswählen, die den Schutz durch Kleidung nach dieser internationalen Norm erfordert.

Klasse 2: Mittlere Schutzstufe
(Ärmellose Westen, Überwürfe, Latzhosen)
0,5 m2 fluoreszierendes Material / 0,13 m2 retroreflektierendes Material

Klasse 3: Höchste Schutzstufe
(Mäntel und Jacken mit Ärmeln,  Overalls, zweiteilige Anzüge)
0,8 m2 fluoreszierendes Material / 0,2 m2 retroreflektierendes Material

In der Norm werden bestimmte Anforderungen für Gebrauchsprüfverfahren festgelegt.

Helligkeit retroreflektierender Materialien nach Beanspruchung durch:

  • Regen  
  • Temperaturwechsel
  • Abrieb  
  • Falten bei niedrigen Temperaturen  
  • Dauerknicken
  • Waschen
  • Chemischreinigung (falls zutreffend)

Fluoreszierende Materialien:

  • UV-Belastung
  • Maßbeständigkeit
  • Wasserdampfdurchgangswiderstand
  • Farbechtheit
  • Mechanische Eigenschaften

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EN 1150:1999

Dies ist der Standard für den privaten Einsatz, z. B. für Jogging, Radfahren oder andere Interaktionen mit dem Straßenverkehr.  Darunter fallen auch Sportanwender, die gut sichtbare Warnbekleidung für Radrennen, Straßenlauf, Tauchen, usw. benötigen.

Während EN ISO 20471 eine Reihe von Anforderungen für Warnbekleidungen zum professionellen Einsatz am Arbeitsplatz beschreibt, bietet der EN 1150 Standard ausführlichere Details für einen privaten Gebrauch zusammen mit Mindestkriterien für die Flächen und die Platzierung von reflektierendem Material, um eine verbesserte Sichtbarkeit zu gewährleisten. Durch Bekleidungen dieser Standards können Benutzer bei jeglichen Lichtbedingungen besser gesehen werden. Das gilt sowohl bei Tag als auch bei Beleuchtung durch Fahrzeugscheinwerfer im Dunkeln.

Für den privaten Einsatz empfiehlt sich EN 1150 insbesondere für Kinder, Fahrradfahrer und Läufer, usw.

Jedes Kleidungsstück muss aus einem Hintergrundmaterial (leuchtend) und retroreflektierenden Materialien (reflektierende Bänder und Ringe) bestehen. Das Hintergrundmaterial sorgt dabei für die gute Erkennbarkeit am Tag, während die retroreflektierenden Elemente die Sichtbarkeit bei Nacht verbessern.

EN 1150 kann durch eine Mindest-Hintergrundfläche in Kombination mit retroreflektierenden Materialien, abhängig von der Größe des Trägers, erfüllt werden.

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EN 12899 -1: 2007

Feste, vertikale Straßenschilder

Diese Norm besteht aus fünf Teilen und wurde für Straßenbehörden und private Entwickler für deren Beschaffung von Schildern zum Aufstellen an öffentlichen Straßen und Autobahnen sowie auf Privatgeländen aufgelegt. Sie beinhaltet auch Produkte nach Mandat M/111 Umlaufhalterungen: Straßenausstattung enthalten in der Bauproduktrichtlinie (Construction Product Directive, CPD) 89/106/EWG, die zum 9. März 2011 durch die Bauproduktrichtlinie (Construction Product Regulation, CPR) Nr. 305/2011 ersetzt wurde und die direkt auf die Gesetzgebung jedes Mitgliedsstaates Anwendung findet.

Diese Produkte beinhalten feste, vertikale Straßenverkehrsschilder, ob fertig oder als noch zu montierender Satz, sowie deren Komponenten wie Retroreflexionsfolien für Schilder, Stützen und Schilderplatten inklusive Beleuchtung und Befestigungsmaterial, und jegliche Kombination solcher Komponenten. Dies beinhaltet auch beleuchtete Verkehrspoller, Straßenleitpfosten und feste Retroreflektoren.

Die CE-Kennzeichnung der Produkte nach EN 12899 ist gemäß der CPR seit 1. Juli 2013 innerhalb der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) verpflichtend.

Feste, vertikale Straßenschilder, die aus retroreflektierenden Materialien auf der Grundlage von Glasperlentechnologie bestehen, müssen gemäß dieser Norm mit einer CE-Kennzeichnung versehen werden. Feste, vertikale Straßenschilder auf Grundlage von Mikroprismentechnologie müssen nach der Europäischen Technischen Zulassung (European Technical Approval, ETA) im Rahmen des CUAP-Verfahrens (Common Understanding of Assessment Procedure, CUAP) Nummer 01.06.04 mit dem CE-Kennzeichen versehen werden.

Teil 1: Feste Schilder
Teil 1 spezifiziert die Anforderungen für komplette Schilderbaugruppen, Schilderplatten, retroreflektierende Folien, Schilderstützen und Beleuchtung. Die Leistungsanforderungen und Testverfahren bezüglich der Retroreflexionsfolien gelten für die Glasperlentechnologie. Solche Vorgaben für die Mikroprismentechnologie sind in der entsprechenden Europäischen Technischen Zulassung (ETA) spezifiziert.

Teil 2: Durchleuchtende Straßenpoller
Teil 2 spezifiziert Leistungsanforderungen und Testverfahren für neue durchleuchtende Straßenpoller im Hinblick auf deren bauliche Komponenten sowie deren kolorimetrische und retroreflektierende Eigenschaften und Leuchtverhalten und Alterung.

Teil 3: Straßenleitpfosten und Retroreflektoren
Teil 3 spezifiziert Leistungsanforderungen und Testverfahren für neue Straßenleitpfosten und Retroreflektoren im Hinblick auf deren bauliche Komponenten sowie deren kolorimetrische und retroreflektierende Eigenschaften und Alterung.

Teil 4: Werkseitige Produktionskontrolle
Teil 4 beschreibt die Anforderungen für die Werkseitige Produktionskontrolle (Factory Production Control, FPC), für die in den Teilen 1, 2 und 3 beschriebenen Produkte, die die Produktion und die nach dieser Norm zertifizierten Produkte betreffen.

Teil 5: Erstprüfung
Teil 5 beschreibt die Anforderungen für die Erstprüfung (Initial Type Testing, ITT) der in den Teilen 1, 2 und 3 beschriebenen Produkte, die zur Bestimmung der Leistungsfähigkeit von Produktmustern repräsentativ für den Produkttyp durchzuführen sind.

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EN 13356:2001

Dieser Standard spezifiziert die optischen Leistungs- und Oberflächenbereichsanforderungen von Zubehör für den nicht professionellen Einsatz zur besseren Erkennbarkeit der Träger bei Beleuchtung durch Fahrzeuge auf dunklen Straßen. Das Zubehör kann wahlweise am Körper getragen, aufgesetzt oder anderweitig von Personen befestigt werden. Dieser Standard gilt nicht für Kleidungsstücke.

Der Standard identifiziert 3 Zubehörklassen:

Typ 1: Frei hängendes Zubehör, wie reflektierende Anhänger.
Typ 2: Abnehmbares Zubehör, wie Reflexbänder und Armbänder.
Typ 3: Befestigtes Zubehör, wie Klebesticker.

Die optischen Leistungsstandards werden von Herstellern für bestimmte Arten reflektierender Folien festgelegt. Reflexite® 2032 ist beispielsweise eine reflektierende Folie, die zur Erfüllung der optischen Leistungskriterien zertifiziert wurde.

Bei Typ 1 Zubehör muss die Fläche an der Oberfläche zwischen 15 cm2 und 50 cm2 betragen. Wenn ein Typ 1 Zubehör auf beiden Seiten reflektiert, darf dessen Dicke maximal 10 mm betragen.
Typ 2 und 3 Zubehöre müssen eine Mindestfläche von mehr als 15 cm2 aufweisen.

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EN 13422: 2004 + A1:2009

Vertikale Straßenschilder – Tragbare, verformbare Warnvorrichtungen und Leitpfosten – Portable Straßenschilder – Kegel und Zylinder

Diese Norm ist eine nicht harmonisierte Europäische Norm nach den Richtlinien der Bauproduktdirektive 89/106/EWG. Die nach dieser Norm hergestellten und auf den Markt gebrachten Produkte müssen eine Produktzertifizierung anstatt der CE-Kennzeichnung erhalten und aufweisen.

Diese Norm spezifiziert Anforderungen für neue Verkehrskegel und neue Verkehrszylinder mit retroreflektierenden Eigenschaften. Darin beschrieben werden die grundsätzlichen Mindestanforderungen an Sichtbarkeit und physikalische Eigenschaften zusammen mit Testverfahren zur Bestimmung der Produktleistungsfähigkeit sowie die Maßnahmen, mit Hilfe derer diese Leistung gegenüber dem Benutzer und den Sicherheitsbehörden zu kommunizieren ist.

Diese Norm legt weiter eine Reihe von Kategorien und Klassen fest, nach denen ein Verkehrskegel oder Verkehrszylinder zum Einsatz in unterschiedlichen Anwendungsbereichen im Einklang mit den bewährten Vorgehensweisen spezifiziert werden kann. Im Falle der physikalischen Eigenschaften werden Leistungswerte und Indikationstests für kaltes Wetter, Stabilität und Widerstandsfähigkeit gegenüber Stößen angegeben.

Die Mindestanforderungen für die visuelle Erkennbarkeit, Farbe, Retroreflektivität und Leuchtstärke werden ebenfalls angegeben.

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EN ISO 11612:2008

Diese Norm legt die Mindestanforderungen für Kleidung von Industriearbeitern zum Schutz vor Hitze und  Flammen fest. Dies beinhaltet einen kurzen Kontakt mit Flammen und mindestens einer Hitzeart (Konvektionswärme, Strahlungswärme, große Spritzer geschmolzenen Metalls oder eine Kombination hiervon).

Für viele der in dieser internationalen Norm angeführten Gefährdungen werden jeweils drei Leistungsstufen je Gefährdungsart festgelegt:

  • Stufe 1 für die Einwirkung eines geringen wahrnehmbaren Risikos
  • Stufe 2 für die Einwirkung eines mittleren wahrnehmbaren Risikos
  • Stufe 3 für die Einwirkung eines hohen wahrnehmbaren Risikos

Die an der Außenfläche der Kleidung angebrachten retroreflektierenden Materialien, Einsätze und Kennzeichnungen müssen in Kombination mit der äußeren Kleidungsschicht unter Flammeneinwirkung auf die Oberfläche geprüft werden und dasselbe Entflammbarkeitsverhalten wie das Obermaterial des Kleidungsstücks aufweisen.

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Häufige Begriffe in Verbindung mit Standards

Umgebungshintergrund oder Umgebung - Diese Begriffe beziehen sich auf das Licht im Umfeld eines reflektierenden Objekts, beispielsweise ein Schild. Davon hängt ab, wie hell das reflektierende Objekt vom Betrachter zu sehen ist.

Helligkeit - Die Helligkeit wird ähnlich wie die Bremsleistung bei einem Fahrzeug gemessen; je mehr Bremsleistung ein Fahrzeug hat, desto stärker ist es. Die Maßeinheit der Helligkeit ist candela/lux/m2. Je mehr Candela desto heller. Wenn das Fahrzeug auf Sie zukommt, können Sie bei frühzeitigem Erkennen des Fahrzeugs früher ausweichen. Daher sind Sie sicherer! Die Prismentechnologie ist normalerweise doppelt so hell wie Glasperlen und da die Reflexivität stärker ist, können Sie Dank Warnbekleidung mit Prismenbändern aus größerer Entfernung erkannt werden.

Candela (cd) - Häufig als Annäherung an die Leuchtstärke einer Kerzenflamme beschrieben, entspricht ein Candela einer Einheit der Lichtstärke. Lichtstärke (Candlepower, cpl) - Ausdruck für die Leuchtstärke in Candela - die gesamte Candela oder Lichtausbeute.

Sichtbarkeit - Der Begriff bezieht sich darauf, dass etwas schnell erkennbar oder offensichtlich ist. Dies ist für die Standards relevant, da bei höherer Leistung der Bänder oder Materialien der Bekleidung, Verkehrsregelungsvorrichtungen und Fahrzeuge, auch die Fahrer von Fahrzeugen eine bessere Möglichkeit haben, eine Person oder ein Hindernis schneller zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren.

Eintrittswinkel - Der Winkel, in dem ein Lichtstrahl auf einen Punkt an der Oberfläche trifft gegenüber einer senkrechten Linie auf diesem Punkt. Der Eintrittswinkel wird häufig bei der Erläuterung von Beispielen für die Winkeleinstellung von reflektierenden Materialien bei Anbringung auf einem Hintergrund verwendet.

Fluoreszenz - Das Abgeben von Licht durch eine Substanz, wenn diese elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt wird, wie z.B. sichtbares Licht. Solange das Licht oder die elektromagnetische Strahlung weiter auf die Substanz trifft, werden Elektronen in dem fluoreszierenden Material erregt, kehren jedoch schnell wieder auf einen niedrigen Energiezustand zurück und geben Licht in immer derselben Frequenz ab. Dies erhöht die Sichtbarkeit eines Produktes zur Verbesserung der Erkennbarkeit bei Tag und bei Nacht.

Leuchtdichte - Die Menge an Licht, die wir auf einer retroreflektieren Oberfläche sehen, gemessen in der Einheit Candela pro Quadratmeter. Die Leuchtdichte bezieht sich darauf, was der Fahrer tatsächlich sieht.

Kontrast – Die Interaktion des Hintergrunds eines Objekts mit der Leuchtdichte.

Leuchtdichteverhältnis - Das Verhältnis der Leuchtdichte (photometrische Helligkeit) von zwei Bereichen im Blickfeld.

Mikroprismentechnologie - Von Reflexite vor über 30 Jahren erfunden, ist dies heute die optisch effektivste Weise, Licht an den Betrachter wie z.B. den Fahrer eines Autos bei Nacht zurück zu werfen. Die Prismentechnologie funktioniert durch Brechung des Lichts an der Innenfläche. Licht trifft nacheinander auf die drei Oberflächen der Mikroprismen, bevor es zur Quelle zurückkehrt. Die retroreflektierende Effizienz wird durch die präzise Anordnung der Mikroprismen verstärkt, wie in der mikroskopischen Vergrößerung zu sehen ist. Die ausgefeilte Oberflächennutzung der Mikroprismen bietet die höchsten Reflexionsstandards. Dies sendet bis zu 80 % des Lichtes zurück. Im größten Winkel nach EN471 zeigt das Reflexite-Material normalerweise 1.000 candela/lux/m² - doppelt so viel wie bei alternativen Glasperlenmaterialien (normalerweise 500 cd/lux/m²).

Betrachtungswinkel - Der Winkel zwischen der Linie, die ein Lichtstrahl bildet, der auf eine Oberfläche trifft, und der Linie, die der retroreflektierte Strahl zum Auge eines Betrachters nimmt. Dieser Winkel ist beispielsweise für den Fahrer eines Busses oder LKW größer als für den Fahrer eines normalen Autos. Der Betrachtungswinkel ist zudem für einen Fahrer und ein Fahrzeug  in der Nähe eines retroreflektierenden Schilds o.ä. sehr viel größer. Große Betrachtungswinkel führen dazu, dass reflektierende Oberflächen für den Betrachter weniger hell erscheinen.

Photometer - Ein Instrument zur Lichtmessung.

Retroreflexion - Tritt auf, wenn die Oberfläche einen großen Anteil des eintreffenden Lichtstrahls zu seiner Quelle zurückwirft. Daher scheinen retroreflektierende Materialien einem Betrachter in der Nähe zur Ebene der Lichtquelle heller. Retroreflektierende Oberflächen eignen sich hervorragend für Vorrichtungen, um deren Erkennung durch Autofahrer bei Nacht zu verbessern.

Retroreflektierendes Material  - Ein Material, das eine dünne, durchgängige Schicht mit kleinen retroreflektierenden Elementen auf oder sehr nah an der freiliegenden Oberfläche hat (beispielsweise retroreflektierende Folien, Perlenfarbe, Oberflächen von Autobahnschildern oder Fahrbahnmarkierungen).

Retroreflektor - Eine reflektierende Oberfläche oder Vorrichtung, von der bei gerichteter Bestrahlung die reflektierenden Strahlen bevorzugt in die, dem ursprünglichen Ausgangspunkt der Strahlung entgegengesetzte Richtung zurückgeworfen werden; eine Eigenschaft, die über viele Richtungsvarianten der Ausgangsrichtung der Strahlen aufrecht erhalten bleiben sollte.

Quelle - Das Objekt, das das Licht erzeugt.

Anhalteweg – Lebenswichtig! Dieser hat mit der Entfernung zu tun, die ein Fahrer benötigt, um sicher anzuhalten, bevor er eine Person oder ein Objekt in seinem Sichtfeld erreicht. Es gibt einen minimalen Anhalteweg, der sich aus zwei Entfernungen zusammensetzt: a) der Entfernung, die verstreicht zwischen dem Moment, in dem der Fahrer ein Objekt sieht, bis zu dem Moment, in dem der Fahrer eine Bremsung einleitet (der Reaktionsweg), und b) der Entfernung, die benötigt wird, um das Fahrzeug nach Einleitung des Bremsvorgangs anzuhalten (der Bremsweg). Der Richtwert für die Wahrnehmungsreaktion beträgt 2,5 Sekunden - dieses Gebiet ist jedoch sehr komplex, wenn Sie ungünstige Wetterbedingungen und z.B. ältere Fahrer mit einbeziehen.

Erkennbarkeit - Der Begriff bezieht sich auf die Fähigkeit, gesehen zu werden. Im Bereich der Standards hat dies mit der Entfernung zu tun, in der das Objekt tatsächlich gesehen werden kann.

Blickwinkel - Der Winkel zwischen der Retroreflexionsachse und der Betrachtungsachse.