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ORAFOL erweitert Stammsitz in Oranienburg: Feierliche Grundsteinlegung für neues Produktionsareal Halle 14

Die ORAFOL Group steht seit mehr als drei Jahrzehnten für industrielles Wachstum, technologischen Fortschritt und unternehmerischen Mut am Standort Oranienburg. Aus einem ehemaligen volkseigenen Betrieb der DDR entwickelte sich seit der Wiedervereinigung das erfolgreichste industrielle Familienunternehmen Ostdeutschlands mit internationaler Präsenz und weltweiten Produktions- und Vertriebsstandorten. Heute beschäftigt ORAFOL weltweit 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zählt in zahlreichen Marktsegmenten zu den internationalen Technologieführern.

Mit der feierlichen Grundsteinlegung für das neue Produktionsareal „Halle 14“ am Stammsitz in Oranienburg setzt das Unternehmen nun den nächsten wichtigen Meilenstein seiner langfristigen Wachstumsstrategie. Die neue Produktionshalle ist Teil der unternehmensweiten „ORAFOL Roadmap 2030 – Zukunft gestalten“, mit der ORAFOL gezielt in den Ausbau von Produktionskapazitäten, neue Technologien und internationale Standorte investiert.

Die Roadmap umfasst am Stammsitz Oranienburg Investitionen in Höhe von 235 Millionen Euro für den Zeitraum 2026 bis 2030. Hinzu kommen Erweiterungsprojekte in Europa, Nord- und Südamerika sowie im asiatisch-pazifischen Raum. Damit unterstreicht ORAFOL sowohl seine enge Verbundenheit mit dem Heimatstandort Brandenburg als auch den Anspruch, seine internationale Wettbewerbsfähigkeit langfristig weiter auszubauen.

Anspruchsvoller Industriehallen-Neubau am ORAFOL Stammsitz

Die neue Halle 14 entsteht im südwestlichen Bereich des ORAFOL Werkgeländes. Aufgrund der besonderen Grundstücksgeometrie entlang der Straße „An den Dünen“ wird sich das neue Gebäude in zwei unterschiedlich lange Hallenabschnitte gliedern und nutzt so die verfügbare Fläche optimal aus.

Die wichtigsten Kennzahlen des Projekts:

  • Grundfläche: ca. 4.835 m²
  • Bruttogrundfläche (BGF): ca. 7.595 m²
  • Bruttorauminhalt (BRI): ca. 60.300 m³
  • Einsatz von rund 600 Stahlbeton-Vollfertigteilen

Herzstück der neuen Halle sind hochfunktionale Produktionsbereiche mit einer Gesamtfläche von mehr als 2.400 m². Die Hallenstruktur wird exakt auf die künftige Anlagentechnik von ORAFOL abgestimmt. Ergänzt wird der Neubau durch einen kompakten, dreigeschossigen Büroriegel an der Westseite des Gebäudes. Natürlich belichtete Büro- und Flurbereiche schaffen moderne Arbeitsbedingungen und ergänzen die funktionalen Produktionsflächen.

Investitionen in Wachstum und Zukunft

Im Rahmen der Grundsteinlegung erinnerte Dr. Holger Loclair, Chairman & CEO der ORAFOL Group, an die Anfänge des Unternehmens nach der deutschen Wiedervereinigung:

„1995 haben wir hier auf diesem Gelände den ersten Grundstein gelegt – damals unter dem Motto: ‚Ein Traum wird wahr.‘ Heute können wir sagen: Dieser Traum geht weiter. ORAFOL hat nie darauf gewartet, dass sogenannte blühende Landschaften entstehen. Wir haben begonnen, sie selbst zu bauen – Schritt für Schritt und Halle für Halle.“

Seit 1995 wurde der Stammsitz in Oranienburg nahezu ohne Unterbrechung erweitert. Allein dort investierte ORAFOL in den vergangenen drei Jahrzehnten mehr als 800 Millionen Euro. Weltweit summieren sich die Investitionen inzwischen auf über 1,2 Milliarden Euro. Aus einem kleinen Betrieb entwickelte sich eine internationale Unternehmensgruppe mit heute 19 Tochtergesellschaften und 33 Standorten weltweit.

Mit dem Produktionsareal Halle 14 stärkt ORAFOL gezielt den Stammsitz Oranienburg als globales Technologiezentrum der Unternehmensgruppe und investiert in die Installation neuer, weltweit einzigartiger Produktionstechnologien aus eigener Entwicklung. Damit unterstreicht das Familienunternehmen auch das Vertrauen, das es in den Industriestandort Brandenburg für die eigne langfristige technologische Ausrichtung setzt.

Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke betonte: „Die Grundsteinlegung für Halle 14 ist ein weiterer Meilenstein für zukunftsorientiertes, nachhaltiges Wachstum. Investitionen von 235 Millionen Euro bis zum Jahr 2030 sind ein starkes Bekenntnis von Orafol zum Stammsitz Oranienburg und zu Brandenburg. Dieses traditionsreiche Familienunternehmen steht seit 35 Jahren für echte Innovation auf Weltklasse-Niveau. Das Orafol-Team beweist tagtäglich, wie hochautomatisierte Fertigung am Puls der Zeit gelingt. Als einer der wichtigsten Arbeitgeber übernimmt Orafol zudem herausragende gesellschaftliche Verantwortung in unserer Region. Ich danke Orafol für das große Vertrauen in unseren Standort und wünsche für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und Erfindergeist.“

Bereits im Jahr 2025 hatte ORAFOL Investitionen in Höhe von 150 Millionen Euro bis 2027 angekündigt. Mit der nun erweiterten „Roadmap 2030“ sendet das Unternehmen ein starkes Signal für langfristige Stabilität und Beschäftigungssicherheit – sowohl für die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch für die Partner des Unternehmens.

Die feierliche Grundsteinlegung für Halle 14 fand im Beisein von Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und der Ministerin für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg, Martina Klement, statt.

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Elke Beune

Director Global Corporate Communications, Brand & Public Affairs

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