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Vier Berufswege. Ein Familienunternehmen.

Zwei Generationen, mehrere Abteilungen: Andreas Ingwert machte in den 1980er-Jahren den Anfang, heute trifft man Ingwerts in der Instandhaltung, der Forschung und Entwicklung und – bis vor Kurzem – auch in der Unternehmenskommunikation.

ANDREAS INGWERT IST SEIT 44 JAHREN MASCHINEN- UND ANLAGENFÜHRER BEI ORAFOL.

Als Andreas Ingwert 1982 bei ORAFOL anfängt, heißt das Unternehmen noch VEB Spezialfarben. „Wir waren vielleicht 60 oder 80 Mitarbeiter“, erinnert sich der 60-jährige. Vieles hat sich seitdem verändert, aber Andreas Ingwert ist immer noch – seit 44 Jahren – Maschinen- und Anlagenführer. Ein Job, der ihn erfüllt, in einem Unternehmen, das für ihn damals wie heute vor allem eines ist: ein sicherer Arbeitgeber, bei dem er sich wohlfühlt.

MARIO INGWERT IST WARTUNGSSCHLOSSER IN DER INSTANDHALTUNG BEI ORAFOL.

Eine Arbeit mit Perspektive

Planbarkeit und Verlässlichkeit sind auch seinem Bruder Mario Ingwert wichtig. Er arbeitet seit zwei Jahren als Wartungsschlosser in der Instandhaltung, ebenfalls am Stammsitz in Oranienburg. Im Schichtbetrieb sorgen er und seine Kollegen gemeinsam mit den Elektrikern dafür, dass die Anlagen zuverlässig laufen. Zu ORAFOL führte ihn ein beruflicher Umbruch. „Das Unternehmen, für das ich gearbeitet habe, wurde verkauft – ich musste mich neu orientieren“, erzählt er. Von ORAFOL hatte er durch seinen Bruder schon viel gehört, also bewarb er sich. Eine passende Stelle war frei – und ein weiterer Ingwert kam ins Unternehmen. Neben der Tätigkeit überzeugte ihn vor allem die Perspektive – und ganz pragmatisch auch der kürzere Arbeitsweg. „Bei den heutigen Spritpreisen ist das ein klarer Vorteil“, sagt er schmunzelnd.

DENNIS INGWERT ABSOLVIERT EINE AUSBILDUNG ZUM CHEMIELABORANTEN BEI ORAFOL.

Abwechslung macht den Reiz aus

Mario Ingwerts Sohn Dennis schnupperte während eines Schülerpraktikums im Jahr 2022 ORAFOL-Luft und war so begeistert, dass er gleich noch ein weiteres absolvierte. Nach dem Abschluss der 10. Klasse war für ihn klar, dass er auch seine Ausbildung bei ORAFOL machen möchte. „Die Arbeit der Chemielaboranten habe ich schon während meiner Praktika kennengelernt, und jetzt mache ich selbst eine Ausbildung für diesen Beruf“, freut er sich. Dennis durchläuft verschiedene Bereiche der Abteilung Forschung und Entwicklung und gewinnt vielfältige Einblicke: von der Zusammensetzung der Farbpasten aus Pigmenten bis hin zu mechanischen Tests, bei denen die Belastbarkeit von Schutzfolien geprüft wird. Diese vielfältigen Aufgaben machen für ihn den Reiz der Ausbildung und des Berufs aus – und lässt ihn darauf hoffen, nach bestandener Abschlussprüfung im Unternehmen bleiben zu können.

LENI INGWERT UNTERSTÜTZTE DIE ORAFOL UNTERNEHMENSKOMMUNIKATION IM RAHMEN EINES PFLICHTPRAKTIKUMS.

Vielfältige Möglichkeiten

Und dann ist da noch Leni Ingwert, Dennis’ Schwester: 20 Jahre alt, Studentin im Bereich Marketing Management – und in den vergangenen vier Monaten Praktikantin bei ORAFOL in der Abteilung Corporate Communications. Für sie war das Praktikum der erste echte Einblick in ein Unternehmen überhaupt. „Es war schön und spannend und ich habe viel gelernt“, sagt sie rückblickend. Beeindruckt war sie vor allem davon, wie vielfältig die beruflichen Möglichkeiten im Unternehmen sind. Denn vor ihrem Praktikum wusste sie eigentlich nur, dass ORAFOL ein großer Arbeitgeber in der Region ist – und dass ihr Vater, ihr Bruder und ihr Onkel hier arbeiten. In die Unternehmenskommunikation kam sie über eine Initiativbewerbung. „Das kann ich jedem nur empfehlen“, ist ihr Tipp. In den vier Monaten arbeitete Leni unter anderem an Social-Media-Inhalten, Videos und Events mit. „Für mich war es besonders spannend was in dieser Abteilung alles zu tun ist – von Kommunikation über Organisation bis hin zu internationalen Projekten“, erzählt sie begeistert. Ob sie sich vorstellen kann, nach dem Studium zurückzukommen? „Auf jeden Fall“, sagt sie überzeugt.

TROTZ DER GRÖSSE IST ORAFOL EIN BODENSTÄNDIGES UND NAHBARES FAMILIENUNTERNEHMEN GEBLIEBEN.

Trotz der Größe persönlich

Bei so vielen Familienmitgliedern im selben Unternehmen liegt die Frage nahe: Läuft man sich da nicht ständig über den Weg? Die einhellige Antwort lautet: eher selten. Und trotzdem ist da dieses Gefühl von Vertrautheit. Es ist nicht nur innerhalb der Familie, sondern im ganzen Unternehmen spürbar. Man kennt sich, man nimmt Anteil. Das hat auch Leni schnell gemerkt: „Ich wurde immer wieder auf meinen Nachnamen angesprochen und ob ich ’die Tochter von‘ oder ‚die Schwester von‘ sei“, erzählt sie mit einem Lachen. Ein Problem ist das für sie nicht – im Gegenteil: „Es gehört einfach dazu, wenn mehrere Generationen in einem Unternehmen arbeiten.“
Was alle Ingwerts verbindet, ist also weniger der direkte Arbeitsalltag als vielmehr das, was ORAFOL für sie bedeutet: Verlässlichkeit, Entwicklungsmöglichkeiten – und eine starke Verbindung zur Region. Oder, wie Leni es nach ihren vier Monaten zusammenfasst: ein Arbeitsplatz, an dem vieles ein bisschen persönlicher ist als anderswo.

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Think global, write local – wie eine Studentin Impulse für die Unternehmenskommunikation setzt