ISO 11612:2008

Diese Norm legt die Mindestanforderungen für Kleidung von Industriearbeitern zum Schutz vor Hitze und  Flammen fest. Dies beinhaltet einen kurzen Kontakt mit Flammen und mindestens einer Hitzeart (Konvektionswärme, Strahlungswärme, große Spritzer geschmolzenen Metalls oder eine Kombination hiervon).

Für viele der in dieser internationalen Norm angeführten Gefährdungen werden jeweils drei Leistungsstufen je Gefährdungsart festgelegt:

  • Stufe 1 für die Einwirkung eines geringen wahrnehmbaren Risikos
  • Stufe 2 für die Einwirkung eines mittleren wahrnehmbaren Risikos
  • Stufe 3 für die Einwirkung eines hohen wahrnehmbaren Risikos

Die an der Außenfläche der Kleidung angebrachten retroreflektierenden Materialien, Einsätze und Kennzeichnungen müssen in Kombination mit der äußeren Kleidungsschicht unter Flammeneinwirkung auf die Oberfläche geprüft werden und dasselbe Entflammbarkeitsverhalten wie das Obermaterial des Kleidungsstücks aufweisen.