Hintergrund für die Implementierung freiwilliger Sichtbarkeitsmarkierungen

ECE 104 Vorschrift 48 ab Juli 2011 bindend für alle gewerblichen Neuzulassungen 

Accident

Darüber steht ein großes Ziel, nämlich die Verringerung der Zahl von Unfällen mit LKW und Anhängern bei schlechten Lichtverhältnissen. Die Richtlinie bietet eine größere Sicherheit auf der Straße durch eine erhöhte Sichtbarkeit mit verbesserter Erkennung und Markierung bei Nacht – gute Nachrichten für Fahrer und ihre Fahrzeuge. Ab Juli müssen alle gewerblichen Fahrzeuge mit gut erkennbaren retroreflektierenden Markierungsbändern versehen sein. Die lebensrettende Maßnahme stellt einen wichtigen Schritt bei der Reduzierung des Unfallrisikos dar und macht die Straße als Transportweg noch sicherer.

Italien, Rumänien, Polen und die Slowakei waren Vorreiter und ab Juli werden Markierungsbänder auch in Deutschland und vielen anderen Ländern zur Pflicht. Die Regelung gilt für alle neu zugelassenen, gewerblichen Fahrzeuge mit 7,5 Tonnen oder mehr und für Anhänger mit 3,5 Tonnen oder darüber. Reflektierende Materialien müssen der Vorschrift ECE 48-03 der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (UNECE) genügen und auf den Seiten und der Rückseite aller betreffenden Fahrzeuge angebracht werden. Dieser Schritt ist die letztendliche Anerkennung, dass Markierungsbänder die Anzahl von Unfällen von langen Fahrzeugen und LKWs erheblich verringern können – was bereits in verschiedenen Untersuchungen, u. a. auch in der Darmstadt-Studie in Europa nachgewiesen werden konnte. Für Reflexite hat die Kombination von Sicherheit und den Bedürfnissen der Anwender zur Maximierung der Vorteile für den Kunden oberste Priorität.

Es wurden verschiedene Studien durchgeführt, die die positiven Auswirkungen der Sichtbarkeitsmarkierungen dokumentieren konnten. Die NHTSA-Studie ergab, dass 41 % der Unfälle der oben angegebenen Art verhindert werden können.

Gesehen zu werden, bedeutet Sicherheit.